09.11.2017

Apfelkauf: Regionalität wichtiger als bio

Foto: Valenta

Laut einer repräsentativen YouGov-Online-Umfrage (in Kooperation mit dem Sinus-Institut) ist 74% der Befragten wichtig, dass die Äpfel, die sie kaufen, aus Deutschland kommen. 72% der Befragten bevorzugen sogar Äpfel aus der Region. Lediglich 53% ist ein biologischer Anbau wichtig. n Österreich spielt der Ursprung von Äpfeln sogar eine noch größere Rolle (Kooperationspartner INTEGRAL). Unseren Nachbarn ist vor allem wichtig, dass Äpfel aus Österreich stammen (92 Prozent) oder eine regionale Herkunft haben (88 Prozent). Über zwei Drittel der Österreicher (70 Prozent) legen Wert auf biologischen Anbau von Äpfeln und knapp die Hälfte (49 Prozent) achtet auf ein Fairtrade-Gütesiegel.

Für den Apfelkauf gehen die Deutschen ganz klassisch in den Supermarkt (95 Prozent) oder den Discounter (86 Prozent). Kleinere Anbieter wie Wochenmarkt (58 Prozent), Gemüseladen (55 Prozent) und Bauernhof (53 Prozent) werden hingegen seltener aufgesucht. Für die frische Ware vertrauen nur wenige (5 Prozent) auf Online-Anbieter.

Aussehen ist nicht alles – auch bei Äpfeln

Wie der perfekte Apfel aussehen sollte, darüber scheiden sich die Geister: Für zwei von fünf (38 Prozent) sind mehrfarbige Äpfel ideal, fast ebenso viele (36 Prozent) mögen rote Äpfel am liebsten, ein Fünftel (21 Prozent) bevorzugt die grüne Variante. Doch egal, wie er aussieht, bei der Schale sagen drei Viertel (76 Prozent): „Die bleibt beim Essen immer dran.“ Dafür entfernen fast ebenso viele (73 Prozent) das Kerngehäuse vor dem Verzehr.

Bei der Geschmacksrichtung herrscht mehr Einigkeit. Knapp die Hälfte verspeisen am liebsten süße Äpfel (46 Prozent), nur ein Viertel mag es sauer (24 Prozent). Der Rest (29 Prozent) mag sowohl süße als auch saure Äpfel. Dazu passt, dass die Deutschen Äpfel neben dem Verzehr am Stück (78 Prozent) am liebsten süß verarbeitet zu Apfelkuchen (63 Prozent) und Apfelkompott (55 Prozent) genießen.

Quelle: YouGov


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