29.06.2018

Bei Brombeeren setzt deutscher Anbau voll ein

Foto: AMI

Während bisher vor allem die süddeutschen Anbaugebiete zur Marktversorgung mit Brombeeren beigetragen haben, beginnt nun auch die Ernte in den nördlicheren Regionen Deutschlands. Damit setzt sich der saisonübliche Preisrückgang fort.

Bis Mitte Juni stammte das Brombeerangebot aus deutscher Produktion noch überwiegend aus dem Tunnelanbau; Angebot und Nachfrage waren in dieser frühen Saisonphase ausgeglichen. Zur Monatsmitte setzte in den frühen süddeutschen Anbaulagen die Freilandernte ein, Anfang Juli werden diese Regionen in der Vollernte stehen. Auch die nördlichen Anbaugebiete kommen bei nur geringem Reifeabstand zum Süden allmählich verstärkt in die Freilandernte. Mit den deutschlandweit steigenden Erntemengen geben die Preise stetig nach.

Der Lebensmitteleinzelhandel, der bis zur vergangenen Woche noch ein gemischtes Programm aus einheimischer und Import-Ware gefahren hat, bedient sich nun stärker aus der inländischen Produktion. Spätestens ab der kommenden Woche wird dann die heimische Ware die Bedarfsdeckung weitgehend übernehmen, und deutsche Brombeeren werden für die Verbraucher zu konsumfreundlicheren Preisen verfügbar sein.

Quelle: AMI


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