20.12.2017

BHKW: Drastische Kostensteigerung droht

Für den selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom aus Blockheizkraftwerken (KWK-Anlagen), welche ab dem 01.08.2014 in Betrieb genommen wurden, ist die EEG-Umlage bisher anteilig mit 40 % zu zahlen. Dies kommt nach Auffassung der EU-Kommission einer Überförderung von KWK-Anlagen gleich. Nach ersten Informationen wird diese Regelung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht durch die EU-Kommission genehmigt werden.

Derzeit bemüht sich die Bundesregierung um eine Neuregelung. Denn ohne Genehmigung ist die EEG-Umlage in voller Höhe zu entrichten. Es ist insofern davon auszugehen, dass die verantwortlichen Netzbetreiber bereits im Januar reagieren und die volle EEG-Umlage berechnen.

Betroffene Anlagenbetreiber müssen daher mit erheblichen Kostenauswirkungen rechnen. Wird beispielsweise eine Menge von 100.000 kWh/Jahr als Eigenverbrauch genutzt, steigt die hierauf zu entrichtende EEG-Umlage im Jahr 2018 von insgesamt 2.716,80 €/Jahr auf 6.792 €/Jahr. Vor dem Hintergrund der derzeit fehlenden Rechtssicherheit sollte auf die Installation von neuen KWK-Anlagen zunächst verzichtet werden.

Quelle: www.plan-energie.de


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