02.08.2018

Blattgemüse leidet

So wie hier – ein Bild aus „normalen“ Zeiten – sieht es nicht überall auf Deutschlands Gemüsefeldern aus. Im Juli ist es in vielen Regionen so trocken wie seit vier Jahrzehnten nicht mehr. Und ein Ende der Trockenperiode ist kaum absehbar.
Foto: Scheel

Die gegenwärtige Hitzeperiode und Trockenheit setzen laut einer Meldung der AMI zu Beginn der letzten Juniwoche den Blattgemüsen zu und machen die Produktion guter Qualitäten schwierig. Das Angebot an Kopfsalat aus dem deutschen Anbau ist laut AMI weiterhin recht überschaubar.

Allerdings scheint das Ernteaufkommen im Süden und Westen, vor allem in den Gebieten mit bisher großen Angebotsdefiziten, wieder etwas zu steigen. In Verbindung mit den ferienbedingt gebremsten Absatzmöglichkeiten stellt sich hier die Marktversorgung insgesamt wieder entspannter dar. Deshalb behaupten sich die bisherigen Preise auch etwas schwerer. Allerdings bedeutet das nicht, dass sich die Marktlage komplett dreht. Denn die Erntemengen aus der deutschen Produktion werden angesichts der Hitze limitiert bleiben, heißt es weiter.

In der Rückschau auf KW 29 weist das GfK-Haushaltspanel auf keine wesentlichen Veränderungen auf der Endverkaufsebene hin. Der Absatz hat leicht zugelegt und die Verbraucherpreise haben sich auf einer etwas festeren Ebene eingespielt. Die Anzahl der Verkaufsaktivitäten im LEH bleibt begrenzt. In KW 30 finden laut AMI Aktionspreise im LEH sechs Werbeaktionen mit Preisen zwischen 49 ct/St. und 69 ct/St. statt, die angesichts der gegenwärtigen Angebotslage als recht niedrig einzustufen sind, so die AMI abschließend.

Quelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH


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Ausgabe 09/2018

 

Schädlinge und Krankheiten im Obstbau

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