13.09.2018

BMEL: Erntebericht 2018

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat am 24. August den Erntebericht 2018 vorgelegt. Er liefert einen Überblick über die Ertragsaussichten für wichtige pflanzliche Erzeugnisse in Deutschland und über deren Marktsituation.

Spargelernte zufriedenstellend

Spargel bleibt auch 2018 mit rund 23 100 Hektar im Ertrag stehender Anbaufläche, die flächenmäßig wichtigste Einzelkultur im Gemüseanbau. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anbaufläche damit fast unverändert; im dreijährigen Vergleich ergibt sich eine Zunahme um knapp 5 Prozent.

Die Erntemenge fällt nach vorläufigen Ergebnissen mit 129 600 Tonnen nur wenig (1,0 Prozent) geringer aus als im Vorjahr und übersteigt den Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2017 um 6,7 Prozent.

Obsternte deutlich besser als im Vorjahr, jedoch keine Rekordernten

Bei allen Baumobstarten wird das äußerst schlechte Vorjahresergebnis deutlich übertroffen. Hinsichtlich der Apfelernte im Erwerbsanbau haben sich die Ertragserwartungen zuletzt etwas eingetrübt: Die Trockenheit hat zu kleineren Früchten geführt. Zudem zeichnen sich aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung hohe Zucker- und geringe Säurewerte ab – es werden also sehr süße Äpfel geerntet werden.

Bei Erdbeeren und empfindlichen Beerenarten hält der Trend an, dass der Freilandanbau zurückgeht und vermehrt in Folientunneln produziert wird.

Quelle: BMEL


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