07.05.2019

BMEL sucht Ideen gegen Ein- und Verschleppen von Schadorganismen

Durch die weltweite Produktion und den Handel mit Pflanzen und Pflanzenprodukten steigt die Gefahr, dass pflanzenschädigende Organismen ein- oder verschleppt werden. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert nun innovative Ideen, die die deutsche Land- und Forstwirtschaft davor schützen. Projektideen können bis zum 22. August 2019 beim Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble) eingereicht werden.


Weltweit werden 40 % aller Nahrungspflanzen von Schädlingen oder Krankheitserregern befallen, schätzen die Vereinten Nationen. Um die Ernährungssicherheit auch vor dem Hintergrund des Klimawandels zu erhalten, müssen diese Schadorganismen bekämpft und eingedämmt werden. Für die deutsche Landwirtschaft und ihre Wettbewerbsfähigkeit sind gesunde Pflanzen beispielsweise im Acker-, Garten- und Weinbau besonders wichtig.


Im Fokus der Förderung stehen innovative Vorhaben, die der Entwicklung neuer Verfahren und Strategien zur Diagnose, zum Management und zur Bekämpfung von Quarantäneschadorganismen dienen. Ideen können von Verbünden aus Wissenschaft und Wirtschaft eingereicht werden. Eine Kooperati-on mit der Privatwirtschaft ist wünschenswert.

Projektskizzen können bis zum 22. August 2019 beim Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble) eingereicht werden. Die Bekanntmachung und weitere Informationen zur Projektförderung finden Sie unter https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Innovationen/Programm-BMEL/programm-bmel_node.html.

Quelle: BMEL


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Ausgabe 08/2019

 

Schädlinge und Krankheiten im Obstbau

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