29.03.2018

Bundesprogramm Energieeffizienz: ZVG fordert zusätzliche Mittel für 2018

Foto: Valenta

Das Bundesprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist zu einem - von vielen nicht erwarteten - großen Erfolg geworden. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 65 Mio. € bereits im März in vollem Umfang ausgeschöpft sein werden. Der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) fordert zusätzliche Mittel für 2018.

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Zukunft des Bundesprogramms Energieeffizienz geht hervor, dass bis März 2018 eingereichte Anträge voraussichtlich im Rahmen des Gesamtbudgets in Höhe von 65 Mio. € bewilligt werden können. Für später eingehende Anträge stehen nach derzeitigem Stand keine Haushaltsmittel mehr zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, dass das Bundesprogramm zu einem so großen Erfolg geworden ist“, äußerte sich ZVG-Präsident Jürgen Mertz im Rahmen der Präsidiumssitzung des ZVG. „Dass die Mittel bereits jetzt ausgeschöpft sind, zeigt uns, dass unsere Forderung nach einer Fortsetzung des Programms mehr als berechtigt war.“ Das aktuelle Programm läuft zum 31. Dezember 2018 aus. Die Koalitionsfraktionen planen eine Fortsetzung des erfolgreichen Programms. „Wir können uns keinen Bruch im Programm leisten. Die Politik muss für 2018 zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen, um Anträge bis zum Ende der Laufzeit bewilligen zu können“, so Mertz.

Bereits bis Ende 2017 wurden 2 179 Anträge zur Förderung durch das Bundesprogramm gestellt, 311 davon aus dem Gartenbau. Diese entsprechen einer Fördersumme von 59,19 Mio. €. 20,6 Mio. € und damit fast 35 % der Mittel gehen in den Gartenbau. Mit insgesamt 44,6 Mio. € fließt der größte Teil der Mittel in Neubaumaßnahmen.     

Quelle: ZVG


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