20.05.2020

Erntefrisch aus der Pfalz

Foto: Pfalzmarkt

„Corona fordert die 180 aktiven Pfalzmarkt-Erzeuger in bislang noch nie dagewesener Weise. Parallel arbeiten auch die 150 Mitarbeiter der Handelsplattformen seit Anfang März unter strengsten Auflagen, um möglichst frühzeitig im Saisonverlauf frische Vitamine liefern zu können“, sagt Reinhard Oerther, Vorstand bei Pfalzmarkt eG.

Der zwischenzeitliche Einreisestopp und Beschränkungen bei den Erntehelfern zeigen Wirkung: Aufgrund der Vorsorgevorgaben der Bundesregierung werden aktuell rund 30 bis 40 Prozent weniger Erntehelfer eingesetzt. Die finanziellen Zusatzbelastungen für die Pfalzmarkt-Erzeuger können derzeit noch nicht vollumfänglich abgeschätzt werden. Schätzungen zufolge werden bei Pfalzmarkt 30 Prozent weniger Spargel als 2019 umgeschlagen.

Da planmäßig gesät und gepflanzt wird, setzt sich diese Entwicklung nicht 1:1 bei den Folgekulturen fort! Angefangen von A wie Apfel bis Z wie Zwiebel hat Pfalzmarkt eG über die gesamte Saison rund 140 verschiedene Frischeprodukte und über 15.000 Artikelvarianten im Angebot. Zu den „TOP 3“ bei den Frischgemüsen aus der Pfalz zählten 2019 Bundzwiebeln (82 Mio. Bund), Radieschen (75 Mio. Bund) sowie rund 33 Mio. Kopf- und Blattsalate. Hans-Jörg Friedrich: „Erzeuger und Mitarbeiter bei Pfalzmarkt tun alles, was in ihrer Macht steht. Um die immensen Herausforderungen weiterhin erfolgreich anzugehen, ist Planungssicherheit bei den Erntehelfern im weiteren Saisonverlauf essenziell!“

Quelle: Pfalzmarkt