31.07.2018

Fachverand Speisezwiebel: Ertragseinbußen erwartet

Foto: Scheel

Der Fachverband Deutsche Speisezwiebel e.V. informiert über die derzeitige problematische Situation im deutschen Speisezwiebelanbau: Bei anhaltender Hitze zeigen sich auch bei den Zwiebeln deutliche Spuren. Natürliche Niederschläge sind kaum gefallen und wenn, dann in nicht ausreichender Menge.

Jede Region in Deutschland ist mehr oder weniger betroffen, wobei der Schwerpunkt auf mehr liegt. Der Fachverband rechnet mit deutlichen Ertragseinbußen im zweistelligen Bereich und appelliert an die Erzeuger und Vermarkter bei Preiszugeständnissen Zurückhaltung zu zeigen!

Auch bei unseren europäischen Nachbarn ist die Situation ähnlich und es wird von anziehenden Preisen berichtet. So werden auch in den Niederlanden 40% Ertragseinbußen erwartet.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Erntebedingungen bei den ausgetrockneten Böden äußerst schwierig sind. Eigentlich spät abreifende Sorten sind ca. 14 Tage zu früh und fangen an sich zu legen.

Ansonsten gängige Sortierungen im Haushaltsbereich wie 40/60 mm sollten, aus Sicht des Fachverbandes Deutsche Speisezwiebel, aufgrund der Situation in Richtung 35/50 mm angepasst werden. Übergrößen sind diese Saison sicher eher unterdurchschnittlich vertreten.

Quelle: Fachverband Deutsche Speisezwiebel e.V.


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