30.04.2021

Frischgemüse-Saison in der Pfalz erfolgreich angelaufen

Enrique Sabbione, stellvertretender Leiter Qualitätsmangement bei Pfalzmarkt eG und die beiden Vorstände Reinhard Oerther (Mitte) und Hans-Jörg Friedrich (rechts) freuen sich über die Top-Qualitäten auf einem Feld mit erntebereiten Kopfsalaten.
Foto: Pfalzmarkt eG

Bei Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG werden wieder Spargel, Bundzwiebeln, Radieschen, Rhabarber und nahezu alle bunten Kopf- und Blattsalate gartenfrisch geerntet, verladen und – im Verbund mit den Partnern im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) – auf dem kürzesten und schnellsten Weg zu den bundesweiten Verbrauchern gebracht.

Die 140 aktiven Erzeuger bei Deutschlands Marktführer für selbst erzeugtes Obst und Gemüse kultivieren die leckeren „Frühlingsboten“ traditionell im geschützten Freilandanbau.  Zum Saisonbeginn bieten mehrjährig verwendbare Vliese oder Folien den erforderlichen Schutz vor Frost und sorgen damit für eine Beschleunigung der Ernte. 

Saisonstart etwas später als im Vorjahr

Das verhältnismäßig kalte Frühjahr im Südwesten hat dafür gesorgt, dass die Ernte der sehr frühen Freilandkulturen etwas später als im Vorjahr angelaufen ist. „Bei Pfalzmarkt eG sind wir voll lieferfähig“, sagt Pfalzmarkt-Vorstand Hans-Jörg Friedrich. Als natürliche Folge der Witterung kommen „sonnenhungrige Kulturen, wie Spargel und Rhabarber derzeit noch nicht in übergroßen Mengen auf den Markt!“ Für die 140 aktiven Pfalzmarkt-Erzeuger erforderte der zudem sehr wechselhafte Witterungsverlauf – mit Temperaturschwankungen von bis zu 20 Grad Celsius im Wechsel weniger Tage – viel Zusatzeinsatz bei der Aufzucht und Pflege der frühen Kulturen. Ein Kälteeinbruch Ende März führte zu vereinzelten Frostschäden.

Sicherheitsmaßnahmen belasten die Erzeuger

Als systemrelevante Erzeugergenossenschaft steht Pfalzmarkt eG zu den selbst auferlegten Leistungs- und Lieferverpflichtungen. Im Vergleich zum Saisonstart 2020 und dem zwischenzeitlichen Einreiseverbot, hat sich die Arbeitskräfteverfügbarkeit entspannt. Die umfassenden Sicherheitsmaßnahmen zur Pandemieprävention führen jedoch auch weiterhin zu enormen zeitlichen und finanziellen Mehrbelastungen, die die selbstständigen Erzeugerbetriebe und die Pfalzmarkt-Handelsplattformen in Mutterstadt, Maxdorf und Hatzenbühl gleichermaßen betreffen.

Dass Corona auch Einfluss auf die Sortenauswahl in der Pfalz hat, liegt im veränderten Nachfrageverhalten begründet: Beispielsweise wurden zum Saisonstart weniger Lollo-Salate gepflanzt, die bei Gastroprofis traditionell sehr beliebt sind. Dieses frühe Anbaufenster besetzen nun Eichblattsalate, die verstärkt vom LEH nachgefragt werden, um die neue Lust am Kochen vieler Verbraucher zu bedienen.

Über den Saisonverlauf gesehen, bleibt die natürliche Angebotsvielfalt bestehen

Keine größeren Verschiebungen werden über den gesamten Saisonverlauf bei den Topsellern erwartet: Bei den Frischgemüsen aus der Pfalz zählten 2020 Bundzwiebeln (86 Mio. Bund), Radieschen (74 Mio. Bund) sowie rund 22 Mio. Kopf- und Blattsalate zu den TOP-3. Beim Obst waren es Äpfel (1,6 Mio. kg), Erdbeeren (1,5 Mio. 500 g Schalen) sowie Zwetschgen (298.000 kg). Anbau und Ernte sind bei Pfalzmarkt eG von März bis November möglich. Von A wie Apfel bis Z wie Zwiebel hat Deutschlands Marktführer für selbst erzeugtes Obst und Gemüse rund 140 verschiedene Frischeprodukte mit über 15.000 verschiedenen Artikelvarianten im Programm.

Erntemengen: Auch 2021 setzt sich Pfalzmarkt eG wieder ambitionierte Ziele

2020 wurden 209.000 Tonnen Obst und Gemüse vermarktet. Der Warenumsatz, den Pfalzmarkt eG damit erzielen konnte, betrug 154 Mio. Euro. Die Zielvorgabe des Vorstandsteams bei Pfalzmarkt eG lautet, dieses gute Ergebnis möglichst auch 2021 wieder zu bestätigen. Dass die Aufgabe anspruchsvoll ist, verdeutlichen die anstehenden Herausforderungen exemplarisch: Parallel zum weiteren Saisonverlauf wird bei Pfalzmarkt eG 2021 die Standorterweiterung abgeschlossen. Bis Ende des Jahres beträgt das Investitionsvolumen 30 Mio. Euro. Auch im zweiten Corona-Anbaujahr führen Sicherheitsmaßnahmen zur Pandemieprävention sowie der fortschreitende Klimawandel zu mehr Pflegeaufwand und höheren Kosten für die Bewässerung der Kulturen. Zunehmende Regulierungen bei Düngung und Pflanzenschutz bürden den Erzeugern weitere Lasten und Kosten auf.

Quelle: Pfalzmarkt eG


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