13.11.2017

Fruchtwelt Bodensee bietet Plattform zum internationalen Austausch

Vom 23. bis 25. Februar 2018 informieren rund 370 Aussteller auf der Fruchtwelt Bodensee rund um Erwerbsobstbau, Destillation und Agrartechnik
Foto: Fruchtwelt Bodensee

Frostschutz, Mehrgefahrenversicherung, neue Gesetzeslagen im Agrarbereich und die Abschaffung des Branntweinmonopols: Der Gesprächsbedarf unter Obsterzeugern, Landwirten und Brennern aus ganz Europa ist derzeit hoch. Auf der Fruchtwelt Bodensee vom 23. bis 25. Februar 2018 finden die Besucher Lösungsansätze und Antworten auf brennende Fragen und können sich bei Experten einen globalen Marktüberblick über die Weiterentwicklung des Obstbaus sowie die neuen Trends der Bewirtschaftung und Anbautechnik informieren. Das hochwertige Rahmenprogramm der Bodensee-Obstbautage sowie des internationalen Brennertages beleuchten Branchenthemen detailliert. Ein Fokus liegt auch auf der Direktvermarktung sowie dem Thema Urlaub auf dem Bauernhof.

„Gerade in wirtschaftlich unruhigeren Zeiten ist es wichtig, sich gegenseitig auszutauschen und zu informieren. Die Fruchtwelt Bodensee bietet dafür eine hervorragende Plattform und findet zum richtigen Zeitpunkt statt. Hier werden die Weichen für die kommende Saison gestellt“, ist Messe-Chef Klaus Wellmann überzeugt. Mit der Kombination aus umfangreichem Produktangebot und hochwertigem Konferenzprogramm hat sich die Fruchtwelt Bodensee stark entwickelt und im Vorfeld der Veranstaltung gibt es gute Signale für eine erfolgreiche Neuauflage: „Derzeit liegen wir mit dem Anmeldestand 20 Prozent über dem Niveau des vergleichbaren Zeitraums 2015 und erwarten für die achte Auflage der Fruchtwelt Bodensee rund 370 Aussteller“, berichtet Projektleiterin Petra Rathgeber. Einen Fokus richtet die Messe zusätzlich auf die Direktvermarktung: „Der neue Bereich ‚Mein Hofladen‘ ist gut angelaufen, zahlreiche Aussteller präsentieren ihr Angebot zu Ladenbau, Automaten und Produkten für den Hofladen“, kündigt Petra Rathgeber an.

 

Aktuelles: Die 38. Bodensee-Obstbautage

Das fachliche Highlight der Messe stellen die 38. Bodensee-Obstbautage dar. Die obstbaufachlichen Vorträge und Diskussionen werden im Foyer West und Konferenzzentrum West abgehalten. „Die Themen der Bodensee-Obstbautage greifen mitten hinein ins Geschehen, das die Obstbaubetriebe, die Vermarkter und die Erzeugerorganisationen derzeit so sehr beschäftigt: Schutz der Kulturen vor unerwünschten Witterungseinflüssen und Vorsorgemaßnahmen für die wirtschaftliche Sicherheit der Unternehmen“, betonen die Organisatoren Eugen Setz von der Obst vom Bodensee Marketinggesellschaft, Dr. Egon Treyer von der Marktgemeinschaft Bodenseeobst und Dr. Manfred Büchele vom Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB). Das KOB aus Bavendorf informiert die Messebesucher darüber hinaus über vier seiner laufenden Projekte, die es in Kooperation mit Partnern aus anderen europäischen Obstbauregionen durchführt.

Großen Gesprächsbedarf gibt es auf dem Internationalen Brennertag 2018. Hier stehen zwei brennende Themen im Mittelpunkt: Die Neufassung des Alkoholsteuergesetzes, das die Abschaffung des Branntweinmonopols mit sich bringt sowie die geplante Erneuerung der Spirituosenverordnung. Dies spiegelt sich auch im Vortragsprogramm wider. In Halle B2 zeigen Aussteller die neuesten Produkte aus den Bereichen Brennerei und Destillate.

Die digitale Vernetzung ist stetig im Vormarsch und wird auch künftig ein zentrales Thema der Landwirtschaft sein. Welche Möglichkeiten bereits jetzt im Bereich Smart Farming realisiert werden, welche Chancen sich ergeben aber auch welche Anforderungen an den landwirtschaftlichen Unternehmer der Zukunft gestellt werden, zeigen die Maschinenringe Tettnang, Linzgau und Lindau auf ihrem Gemeinschaftsstand.

Die Fruchtwelt Bodensee ist vom 23. bis 25. Februar 2018 geöffnet; Freitag und Samstag von 9 bis 18 Uhr, Sonntag von 9 bis 17 Uhr. Die Tageskarte kostet 11 Euro.

Weitere Informationen und einen Überblick zum Vortragsprogramm unter:

www.fruchtwelt-bodensee.de.


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