22.03.2018

Global Berry Congress

Foto: Jacobsen

Auch wenn so mancher mit Schrecken gedacht haben mag, nicht schon wieder eine Beerenveranstaltung, war dieses Jahr beim Global Berry Congress zwar vieles ähnlich, manches aber überraschend anders und wohltuend erfrischend. Gleich geblieben war der Veranstaltungsort, das etwas großspurig World Trade Center genannte ehemalige Börsengebäude im Herzen Rotterdams. Neu war der ausgesprochen hohe Interaktionsgrad sowohl unter den Teilnehmern als auch zwischen den Teilnehmer, den Referenten und den Ausstellern. Und das lag nicht nur daran, dass mittlerweile wohl niemand mehr Berührungsängste vor dem Internettool Slido hat, mit dem sich so elegant Bemerkungen und Fragen absetzen lassen, ohne dass man notwendigerweise sein Gesicht zeigen muss - es lag auch daran, dass die gesamte Veranstaltung in einem Raum, wenn auch naturgemäß einem sehr großen, stattfand.

Es war ein Husarenstück der Veranstalter von Fruit Media International, nicht weniger als fünf Bühnen gleichzeitig zu bespielen (plus eine sechste, sehr gute versteckte) -  die Atmosphäre erinnerte fast ein bisschen an ein sommerliches Musikfestival: gefiel einem nicht, was gerade erzählt wurde, sprach nichts dagegen, einen Abstecher zu den Ausstellern zu machen und auf dem Weg dorthin vielleicht bei einem Häppchen noch in ein vollkommen unerwartetes Gespräch verwickelt zu werden, um dann in einen anderen Vortrag hineinzuhören, der einen womöglich auf ganz neue Ideen brachte. Auch wer selbst aktiv werden wollte, konnte sich ausleben: im so genannten Creative Lab wurden die heißen Eisen des Beerengeschäftes interaktiv geschmiedet. Mehr zu Inhalten, Ideen, Trends und Entwicklungen in Kürze.

Tim Jacobsen


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