01.02.2018

Hohe Auszeichnung für Johannes Frizen

Der langjährige Kammerpräsident Johannes Frizen (l.) erhielt aus den Händen seines Nachfolgers Karl Werring die Goldene Plakette der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.
Foto: Landwirtschaftskammer NRW

Die Goldene Plakette der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erhielt am 27. Januar Johannes Frizen, der von 2005 bis 2017 Präsident der Landwirtschaftskammer war. Karl Werring, der amtierende Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, erklärte anlässlich der Verleihung der hohen Auszeichnung in Bad Sassendorf, dass der Weg von Johannes Frizen in das Ehrenamt ein absoluter Glücksfall für den landwirtschaftlichen Berufsstand in Nordrhein-Westfalen, insbesondere aber für die Landwirtschaftskammer, gewesen sei.

Nach zwölf Jahren an der Spitze der Landwirtschaftskammer hinterlasse Frizen ein wohlgeordnetes Haus mit einem zukunftsorientierten Standortekonzept. Als Präsident habe Frizen, so Werring weiter, maßgeblich dazu beigetragen, dass die Arbeit der Landwirtschaftskammer solide finanziert sei. Schließlich habe er es in den Jahren nach der Fusion der beiden Landwirtschaftskammern in Nordrhein-Westfalen geschafft, Rheinländer und Westfalen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zum Wohle des landwirtschaftlichen Berufsstandes in NRW zu führen. Frizen habe die Kammer fit gemacht für die Zukunft und damit seinen Nachfolgern die Möglichkeit geschaffen, neue Herausforderungen mit den bewährten Instrumenten der landwirtschaftlichen Selbstverwaltung zu bewältigen.

Johannes Frizen wurde 1949 in Bonn geboren und übernahm 1972 den elterlichen Betrieb in Alfter-Impekoven, den er auf die Erzeugung von Kernobst und die Zucht von Fleischrindern spezialisierte. Sein ehrenamtliches Engagement bei der Landwirtschaftskammer begann er 1991 als Mitglied der Landwirtschaftskammer Rheinland. Von 1999 bis Ende 2003 war er deren Vizepräsident. Im Januar 2004 wurde er zum Vizepräsidenten der neu entstandenen Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und im darauffolgenden Jahr zu deren Präsident gewählt. Nach dreimaliger Wiederwahl trat er im Dezember 2017 nicht mehr zur Wahl an. Von 2012 bis 2017 war Frizen Präsident des Verbandes der Landwirtschaftskammern in Deutschland.

Bereits 1995 wurde Johannes Frizen zum Vorsitzenden des Fleischrinder-Herdbuches Bonn gewählt, dem Zuchtverband der Fleischrinderzüchter aus NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Ein Jahr später wurde er stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Fleischrinderzüchter und -halter und 2002 dessen Vorsitzender. Über viele Jahre arbeitete er im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter mit.

2015 wurde Johannes Frizen von der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn für seine herausragenden Leistungen für die Gesellschaft mit dem Theodor-Brinkmann-Preis ausgezeichnet.

 


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