05.10.2017

Julius Kühn-Institut Dresden lädt am 7. Oktober zum Apfeltag

Apfelsorte `Joachim Gauck´
Foto: JKI

„Joachim Gauck“ heißt eine neue widerstandsfähige Apfelsorte, die am Julius Kühn-Institut (JKI) in Dresden gezüchtet wurde. Als der ehemalige Bundespräsident Anfang dieses Jahres verabschiedet wurde, erhielt er als Geschenk von seinem Mitarbeiter-Stab ein Bäumchen dieser neuen Sorte, um sie in seinen Garten zu pflanzen. Besucher des 13. Pillnitzer Apfeltags haben am 7. Oktober die Gelegenheit, diese und andere Neuzüchtungen des JKI zu begutachten und in den heimischen Garten zu holen. Eine Baumschule, die die Lizenz zur Vermehrung verschiedener JKI-Sorten hat, bietet die Bäumchen am Tag zum Verkauf an.

Der Apfeltag (10 bis 17 Uhr) ist die jährliche Gelegenheit, sich über die Obstzüchtung am JKI zu informieren, Apfelsorten bestimmen zu lassen und zu verkosten. Es gibt Beratung zur Obstsortenwahl, zu Pflanzenschutzmaßnahmen und zum richtigen Baumschnitt. Zudem werden Führungen im Versuchsfeld und durch die Obstgenbank des JKI angeboten.

Besonderen Wert legen die JKI-Züchter, neben ausgezeichneten Fruchteigenschaften, auf die Robustheit der neuen Sorten. So zeichnet sich auch die Sorte „Joachim Gauck“ durch ihre Widerstandsfähigkeit gegen Schorf und Feuerbrand und die geringe Empfindlichkeit für Mehltau aus. Sie eignet sich damit ideal für den Anbau im Kleingarten. Die Kunst der Züchtung besteht darin, verschiedene positive Eigenschaften unter eine Fruchtschale zu bekommen. Wie das gelingt, erklären die Forscher.

Gemeinsam mit den Partnern vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, dem Pomologen-Verein e.V., der Grünen Liga Osterzgebirge e.V., der Baumschule Müller aus Oschatz, dem Landesverband „Sächsisches Obst e.V.“ sowie der mobilen Saftpresse „Apfel-Paradies“ wird ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Der Pillnitzer Apfeltag findet in den Gewächshäusern des Julius Kühn-Instituts (Lohmener Str. 10) im Rahmen des „Grünen Forums Pillnitz“ statt. Zu dieser Dachmarke gehören neben dem JKI und dem Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft, sowie die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen. Besucher erreichen den Ort des Geschehens mit der Buslinie 63 bis Haltestelle Lohmener Straße.

Quelle: JKI


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