09.04.2019

Kaniber für Dürreversicherung

Wie die Süddeutsche Zeitung online am 07.04.2019 berichtet, setzt sich Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) angesichts der Trockenschäden im vergangenen Jahr für eine staatlich geförderte Dürreversicherung ein. Die Hälfte der Versicherungsprämie soll gemäß ihrem Vorschlag in der Agrarministerkonferenz der Landwirt bezahlen, ein Viertel der Bund und ein Viertel das Land. Man habe gesehen, dass es Diskussionen gebe und die Gesellschaft nicht mehr dafür einstehen wolle, dass dann, wenn es zu einer Notsituation komme, mit Steuergeldern ausgeholfen werde, sagte die Ministerin: "In vielen Ländern in Europa ist es schon gang und gäbe, dass man diese Mehrgefahrenversicherung staatlich fördert." Es gehe dabei um eine Absicherung mehrerer Naturgefahren wie Hagel, Frost, Überschwemmung und zum Teil auch Dürre. Bauernpräsident Walter Heidl begrüßte den Vorschlag.

Quelle: SZ


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Ausgabe 06/2019

 

Schädlinge und Krankheiten im Obstbau

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