19.02.2019

Kein Risiko durch Pflanzenmittelrückstände

Foto: Valenta

Lebensmittel in Deutschland enthalten nur sehr geringe Pflanzenschutzmittelrückstände. Die Bundesfachgruppe Gemüsebau (BfG) im Zentralverband Gartenbau e. V. und im Bundesauschuss für Obst und Gemüse (BOG) weist auf die Untersuchungsergebnisse des Bundesamtes für Verbraucherschutz (BVL) hin. Die Überschreitungsquote bei deutschen Lebensmitteln ist 2017 auf 1,1 Prozent gesunken.

Die im Januar dieses Jahres veröffentlichten Untersuchungsergebnisse des BVL aus 2017 stützen sich auf insgesamt 20.202 Lebensmittelproben. Dabei wurden bei 1,1 Prozent der untersuchten Proben aus Deutschland bzw. bei 1,9 Prozent der Proben aus anderen EU-Staaten Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Karotten, Kartoffeln oder Äpfel und saisonale Erzeugnisse wie Erdbeeren oder Spargel seit Jahren so gut wie keine Rückstandshöchstgehaltsüberschreitungen aufweisen.

Die Überschreitungsquote bei deutschen Lebensmitteln ist nach einem leichten Anstieg im Vorjahr von 1,7 Prozent im Jahr 2017 auf 1,1 Prozent gesunken. Lebensmittel aus den EU-Mitgliedstaaten sind dagegen von 1,6 Prozent auf 1,9 Prozent leicht gestiegen. Bei Lebensmitteln aus Drittstaaten liegt die Quote unverändert bei 6,3 Prozent.

Auch Bio-Lebensmittel verbessern ihr Ergebnis. Die Kontrolle zeigte erneut, dass diese Produkte allgemein niedrigere Pflanzenschutzmittelrückstände enthalten. So weisen 77,3 Prozent der Proben aus ökologischem Anbau keine quantifizierbaren Rückstände auf. Im Vorjahr lag die Quote noch bei 70,9 Prozent.

Weitere Informationen unter: „Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2017“:

Quelle: ZVG


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Ausgabe 08/2019

 

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