26.07.2018

Pilzbox für Schulen

Die Pilzbox des Bundes deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer ist eine spannende Sache für Grundschulkinder. Über das hautnah erlebte Wachstum und die Pflege der Speisepilze erfahren die Kinder wichtige Zusammenhänge in der Natur.
Foto: GMH/BDC

„Wahnsinn wie die wachsen… Gestern nach dem Wochenende trauten wir unseren Augen kaum, lauter kleine Pilze sprießen wie wild“, so steht es im Blog über das Schulprojekt Pilzbox auf der Seite www.gesunde-pilze.de. In allen Grundschulklassen, in denen die Pilzbox steht, ist das Staunen groß. Zwei bis drei Wochen nachdem die Box aufgestellt wurde, erscheinen die Champignons gleichsam auf dem Nichts. Dann heißt es beobachten. Jeden Tag werden sie ein bisschen größer bis man sie zubereiten und essen kann. Eine faszinierende Erfahrung vor allem für Kinder, die keine Möglichkeit haben, Wachstumsprozesse im Garten zu erleben.

Seit einigen Jahren ist die Aktion des Bundes deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) ein voller Erfolg. Alljährlich im September können die 1.000 Boxen von Grundschullehrern bestellt werden. Aber es gibt bereits lange Wartelisten mit denjenigen, die im vergangenen Jahr leer ausgingen. Im Frühjahr 2015 startete das Pilotprojekt noch zögernd. Aber bei der ersten richtigen Aktion im Herbst 2015 waren die Pilzboxen, die kostenlos an interessierte Grundschullehrer verschickt werden, rasch vergriffen. Seither sprossen Pilze bereits in 4.450 Grundschulklassen in Deutschland. Das bedeutet, etwa 100.000 Schülerinnen und Schüler, die Pilze bis dahin überwiegend als Fliegenpilz im Kinderbuch oder abgepackt im Supermarkt erlebten, lernten, wie Pilze wachsen, was sie brauchen, damit sie sprießen, wie sie aufgebaut sind und wie sie sich vermehren.

Viele weitere interessante Informationen und Rezepte zu Speisepilzen finden Sie auf der Website www.gesunde-pilze.de.

Quelle: GMH/BDC


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