22.07.2019

Sommerzeit, Reisezeit

Dem niederländischen Zwiebel-Innovations-und-Wissenstransferzentrum ist es auch in dieser Saison gelungen, eine Reihe interessanter Studien in Zusammenarbeit mit den verschiedensten Partnern durchzuführen; immer mehr Unternehmen scheinen ihren Weg zum Uien Innovatie en Kenniscentrum zu finden. Es ist Teil des Selbstverständnisses des UIKC, die Ergebnisse dieser Studien zu interpretieren und diese Informationen dann dem gesamten Zwiebelsektor zur Verfügung zu stellen. Eines der Mittel dafür ist der jährlich vom UIKC organisierte Zwiebeltag, der dieses Jahr am Donnerstag, 29. August 2019 im niederländischen Colijnsplaat stattfindet.

Die Vorzeichen für die 18. Auflage stehen dabei nicht allzu günstig, wie die Organisatoren betonen: „Das Klima für den Anbau hochwertiger Zwiebeln ändert sich dramatisch. Wir müssen uns mit wechselnden Wetterbedingungen auseinandersetzen, einem Klima mit mehr nassen und trockenen Extremen. Darüber hinaus sehen wir ein weiteres `Pflanzenschutzklima´ als Schnellzug auf uns zukommen. Immer mehr Pflanzenschutzmittel verschwinden oder werden ernsthaft diskutiert und es gibt verschiedene Änderungen in der Gesetzgebung zur Ausbringungstechnik.“

Dazu breitet sich der Zwiebelanbau in den gesamten Niederlanden wie auch anderswo immer mehr aus. Dies wirft dann neue Fragen auf: „Die Bekämpfung von Nematoden und anderen Krankheiten spielt eine größere Rolle genauso wie auch die Suche nach Lösungen für Probleme mit Wasserknappheit.“ Gute Zwiebelqualität ist für den Export von großer Bedeutung: „Was können wir im Zwiebelanbau verbessern, wo können wir Anpassungen vornehmen? Darüber hinaus müssen wir in Bezug auf Technologie, Wissen und Innovation weiterhin führend sein. Unser Motto für den Zwiebeltag 2019 lautet dann auch: `die Zwiebel wächst in einem sich wandelnden Klima´." Weitere Information unter https://www.uinovatie.nl/ .

Im September geht es dann Schlag auf Schlag weiter, erst am 12. September beim Gemüsebau-Feldtag in der Pfalz, dann in Woche 39 bei den Open Dagen in den Niederlanden. Der darauffolgende Monate bietet dann Raum und Zeit, das Erfahrene zu verarbeiten und die eine und andere Tätigkeit auf dem Feld, in der Scheune oder im Lager zu erledigen, bevor ab dem 10. November dann erst die https://www.agritechnica.com/ nach Hannover einlädt, am 14. November Bejosamen zu einem Zwiebelsymposium in die Niederlande (Anmeldung über den Bejoaußendienst) und schließlich die englischen Berufskollegen zu ihrer traditionell hervorragend organisierten http://www.onionandcarrotconference.co.uk/ ins englische Cambrigde.

Unzweifelhafter Saisonhöhepunkt wird aber das gemeinsam vom Rheinischen Landwirtschafts-Verlag und der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft organisierte Zwiebelforum werden. Dieses wird am 16. und 17. Januar 2020 in St. Martin stattfinden; unter https://www.moehrenundzwiebelforum.de/ lässt sich jederzeit der tagesaktuelle Planungsstand abrufen. Das Programm wird rechtzeitig zu den Feldtagen im September fertiggestellt sein, ab dann ist auch die Anmeldung möglich. Dabei werden die frühen Vögel gleich doppelt belohnt werden: nicht nur lässt sich bei zeitiger Anmeldung vom Frühbucherrabatt profitieren - auch sind die Bettkapazitäten am Veranstaltungsort Haus am Weinberg begrenzt. Zwar gibt es dann auch im Ort selbst noch Zimmer satt, den sagenhaften Blick vom Hotel Haus am Weinberg gibt es aber eben nur von dort.

Nach einer Einführung in die zwiebeligen Besonderheiten der Pfalz springen wir mit den Themen Pflanzenschutz und Unkrautbekämpfung im ersten Themenblock dann gleich dahin, wo es manchmal auch wehtut. Nach der Kaffeepause wird das nicht weniger prominente Thema Vermarktung ganz obenan stehen, dazu dürfen wir Diskussionsgäste aus u.a. Südamerika und den Niederlanden begrüßen. Nach einem freudvollen Abend in netter Gesellschaft dann der Technik das Wort: Kondensationslagerung, sterile Zwiebelfliegentechnik und die Automatisierung der Landwirtschaft werden neben anderem diskutiert werden. Falls Sie nun noch eine Idee bekommen haben, was unbedingt noch mit auf die Agenda sollte, zögern Sie nicht, mit Sonja.Illert@remove-this.ami-informiert.de oder Tim.Jacobsen@remove-this.gb-profi.de Kontakt aufzunehmen.

Tim Jacobsen


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Ausgabe 06/2019

 

Schädlinge und Krankheiten im Obstbau

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