12.02.2020

US-Umweltschutzbehörde EPA: Glyphosat ist bei sachgemäßer Anwendung sicher und nicht krebserregend

Foto: Scheel

Die US-Umweltschutzbehörde EPA ist bei ihrer Sicherheitsbewertung von Glyphosat zu einem positiven Ergebnis gekommen: Die zwischenzeitlich erfolgte Überprüfung der Registrierung hat erneut bestätigt, dass die umfangreichen wissenschaftlichen Erkenntnisse weiterhin die Sicherheit von Unkrautbekämpfungsmitteln mit Glyphosat stützen und dass dieser Wirkstoff nicht krebserregend ist. Das Ergebnis basiert auf einem über zehn Jahre laufenden Bewertungsverfahren durch Experten der EPA.

In ihrer Zwischenentscheidung im Rahmen der Zulassungsprüfung kam die EPA zu dem Schluss, dass die Behörde „keinerlei Gesundheitsrisiken für den Menschen durch die Exposition gegenüber Glyphosat feststellen konnte“.

„Die aktuelle Entscheidung der EPA zu glyphosatbasierten Herbiziden entspricht der langjährigen Bewertung führender internationaler Gesundheitsbehörden, dass diese Produkte sicher sind und Glyphosat nicht krebserregend ist“, sagte Liam Condon, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und Leiter der Division Crop Science. „Glyphosatbasierte Herbizide zählen im Pflanzenschutz zu den am besten untersuchten Produkten. Dies ist ein wesentlicher Grund dafür, dass Landwirte weltweit weiterhin auf diese Produkte vertrauen. Nicht nur, weil sie damit effektiv Unkräuter kontrollieren können, sondern weil ihr Einsatz dazu beiträgt, die Bodenbearbeitung durch Pflügen zu minimieren, Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, Flächen für natürliche Lebensräume zu erhalten, und mehr Nahrungsmittel für eine wachsende Weltbevölkerung zu produzieren. Die wissenschaftsbasierte Bewertung durch das Expertenteam der EPA spiegelt einen sehr hohen Standard wider, der von Aufsichtsbehörden und Wissenschaftlern auf der ganzen Welt respektiert wird.“

Im Januar 2019 kam das kanadische Gesundheitsministerium Health Canada zu dem Schluss, dass „nach einer gründlichen wissenschaftlichen Überprüfung“ Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Glyphosat „nicht wissenschaftlich begründet werden können, wenn alle relevanten Daten berücksichtigt werden.“ Health Canada hat außerdem darauf hingewiesen, dass die 20 Wissenschaftler, die die Überprüfung durchgeführt haben und die nicht in die vorangegangene Neubewertung eingebunden waren, „jeden Stein umgedreht haben“ und „Zugang zu allen relevanten Daten und Informationen von staatlichen Stellen und Provinzregierungen, internationalen Zulassungsbehörden, veröffentlichten wissenschaftlichen Studien sowie von Pflanzenschutzmittelherstellern hatten.“

Im Rahmen der Transparenz-Initiative von Bayer hat sich das Unternehmen dazu verpflichtet, Studienberichte zur Sicherheit von Glyphosat und anderen Wirkstoffen, an denen Bayer die Rechte besitzt und die Bayer bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eingereicht hat, auf seiner Transparenzplattform zugänglich zu machen. Bayer hält außerdem an der Zusage fest, Landwirten mehr Auswahlmöglichkeiten zu bieten und hat im vergangenen Jahr angekündigt, in den kommenden zehn Jahren rund fünf Milliarden Euro in die Entwicklung zusätzlicher Methoden zur Unkrautbekämpfung zu investieren.

Die Entscheidung der EPA zu Glyphosat finden Sie im Internet unter https://www.epa.gov/sites/production/files/2020-01/documents/glyphosate-interim-reg-review-decision-case-num-0178.pdf

Quelle: Bayer


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Ausgabe 01/2020

 

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