17.11.2017

Warum die Mühe?

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Im Sommer überlagert das grüne Chlorophyll die gelben und rötlichen Farbstoffe in den Blättern. Im Herbst wird das Chlorophyll abgebaut und seine Bestandteile gespeichert. Damit ist die Bühne frei für die eher rötlichen Carotinoide, die strahlend gelben Xanthophylle und die tiefroten Anthocyane. Teilweise bilden sich diese Farbstoffe sogar erst im Herbst durch chemische Umwandlungsprozesse in den absterbenden Blättern. Zwischen Zweig und Blattstiel bildet sich ein Trenngewebe - rauscht nun ein Windstoß in den Baum, fallen die Blätter ab. Warum ist schnell erklärt: Damit sichern die Laubbäume ihr Überleben. Würden sie auch im Winter Blätter tragen, würden sie über kurz oder lang vertrocknen. Vorbildlich auf den Winter vorbereitet hat sich der im Panoramabild festgehaltene Baumbestand im Botanischen Garten Birmingham.

Tim Jacobsen

 


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Ausgabe 12/2017

 

Schädlinge und Krankheiten im Obstbau

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