28.02.2019

Katalonien: Steinobst-Rodungsplan geht weiter

Foto: Scheel

Der katalanische Unternehmerverband für Obst, AFRUCAT, hat mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, dass das regionale Landwirtschaftsministerium mit dem Steinobst-Rodungsplan weitermachen will und somit auf die Landwirte reagiert, die Interesse daran bekundet haben, ihre Bäume ganz oder teilweise zu entfernen.

Manel Simon, Generaldirektor von AFRUCAT, erklärte dazu: „Die Produktion von 2.000 ha aus dem Markt zu nehmen, ist eine Maßnahme, die sich positiv auf die Sommer-Vermarktung auswirken wird. Hierbei handelt es sich um die Abschaffung alter Sorten, die den Verbrauchern nicht schmecken und niedrige Preise bringen, aber auch darum, den Produzenten zu helfen, die unrentable Plantagen haben und den Anbau aufgeben wollen. Die Anfang KW 8 von dem katalanischen Landwirtschaftsministerium beschlossene Maßnahme autorisiert die Rodung von 2.000 ha mit Pfirsichen und Nektarinen. Dafür erhalten die Erzeuger 5.000 Euro/ha, müssen sich ihrerseits aber verpflichten, in den kommenden vier Jahren keine neuen Steinobstsorten zu pflanzen. Dadurch reduziert Katalonien fast 10 % seiner Steinobstanbaufläche.

Quelle: Fruchthandel.de


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