01.10.2021

GreenTech Live & Online

Der erste Messetag am Dienstag, 28. September 2021, war den GreenTechveranstaltern zufolge ein voller Erfolg mit glücklichen Gesichtern allerorten. Am Mittwoch folgten im Rahmenprogramm weitere Highlights wie „Neue Kapitalchancen im Gartenbau“, „Markteinblicke, Herausforderungen und Chancen bei medizinischem Cannabis“ und „Risikominderung bei Investitionen in Vertical Farming“, die von den verschiedenen so genannten Stages von Amsterdam aus live in alle Welt gestreamt wurden. Daneben gab es Gelegenheit satt, Aussteller und Besucher sowohl physisch vor Ort als auch auf der virtuellen Plattform zu treffen.

Am Donnerstag folgte dann der Online-Kongress der International Association of Horticulture Producers, der sich gemeinsam mit der Floriculture Sustainability Initiative und dem Flora Culture International dem Thema annahm: „Der Weg zur Nachhaltigkeit im Zierpflanzenbau“. Am 1. Oktober 2021, also einen Tag nach Beendigung der physischen Messeveranstaltung, gab es mit dem Webinar Floriade Dialogue #18: „Ecological Horti Footprint: Horti Footprint & Residual Flows“ dann noch einen Nachschlag.

Auch dort wurden die Umweltauswirkungen der Gartenbauproduktion und eine mögliche Maximierung des Ernteertrags bei gleichzeitig minimalen Umweltauswirkungen und Netto-Null-Emissionen sowie –Abfällen diskutiert; ein thematischer roter Faden, der sich vier Tage durch Messe und Onlineangebot zog. Im vierten Teil der Webinarreihe „A one stop solution to feed the world” wurde am ersten Messetag wie bereits in den drei Vorgängerveranstaltungen nach Antworten auf die Frage „Wie versorgen wir 2050 10 Milliarden Menschen mit Nahrung?“ gesucht (siehe auch Gartenbau-Profi 10/2021).

Wie schon zuvor, waren sich die Diskutanden sicher: Die Niederlande haben den Schlüssel dazu. Frederik Vossenaar (Ministerium für Landwirtschaft, Natur & Lebensmittelqualität), Ernst van den Ende (Plant Sciences Group of Wageningen UR), Albert Abee (Alderman of Westland Municipality) und Frank van Kleef (Royal Pride) kamen schnell überein, dass neue, nachhaltige gartenbauliche Ökosysteme benötigt werden, um das Welternährungsproblem zu lösen und lebenswerte Städte zu schaffen.

Denn: Das Wachstum der Megastädte geht weiter. Und da setzen eine Geschäftsmöglichkeiten, resümierte Vessenar: „Unsere Technologie und unser Know-how sind weltweit bekannt.“ Dank eines einzigartigen `Ökosystems´ von Züchtern, Lieferanten, Gewächshausbauern, Installateuren, Saatgutzüchtern, Forschungsinstituten und Universitäten seien die Niederlande unumstritten Weltmeister im Gartenbau pro Quadratmeter.

Davon könne die ganze Welt profitieren: „Seit Jahrhunderten arbeiten wir in Genossenschaften oder anderen Partnerschaften zusammen, um die Lebensmittelinnovation im Gartenbau in den Niederlanden auf ein höheres Niveau zu heben.“ Beispiele für die Innovationskraft hatte bereits der Vormittag des ersten Messetages geliefert, als im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung die Gewinner des GreenTech Innovation Awards 2021 bekannt gegeben wurden.

Aus insgesamt 20 Einreichungen gingen Corvus Drones in der Kategorie `Konzept´ und Van Iperen in der Kategorie `Innovation´ als Sieger hervor. Die Vorsitzende der Jury, Liselotte de Vries vom TU Delft AgTech Institute, erläuterte die Wahl: „Die Gewinner haben sich mit anderen kompetenten Partnern zusammengetan und verfolgen einen Systemansatz, der für zukünftige Kreislauf- und Upcycling-Lösungen entscheidend sein wird, um kommerziell erfolgreich zu sein und eine signifikante Durchschlagskraft erzielen zu können. Es ist eine ihrer Stärken, dass die Gewinner die Gewächshausindustrie nicht isoliert betrachten.“

Hinter Corvus Drones von Corvus Drones BV verbirgt sich eine vollautomatische Flugdrohne zur Pflanzenüberwachung in Gewächshäusern. Einzigartig ist dabei die automatische Navigation basierend auf so genannter visueller Odometrie-Software. Dies ist nötig, da die GPS-Signale in einem Gewächshaus zu schwach sind, um verwendet zu werden. GreenSwitch Original von Van Iperen International ist der erste Nitratdünger aus organischer Quelle. Es ist eine reine, kristallklare flüssige Formulierung, die für High-Tech-Gewächshäuser, Freiland-Fertigation oder Blattanwendung in Obst, Gemüse und Zierpflanzen geeignet ist.

Tim Jacobsen


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